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Finanzkrisen & Wirtschaftskrisen in der Vergangenheit

Welche historischen Finanzkrisen gab es früher?

Kursverfall des Dollars durch Börsencrash Der gegenwärtige Finanz- und Börsencrash lässt einen die Frage stellen, welche historischen Finanzkrisen es eigentlich schon früher einmal gab. Der Rückblick zeigt: Finanzkrisen sind so alt wie die Finanzwirtschaft. Bereits im Beginn des Kapitalismus, bei dem es noch keinen Forex Handel gab, führte 1636 die sogenannte Tulpenkrise in Holland zu einer aberwitzigen Spekulation. Auch im Zusammenhang mit der Französischen Revolution kam es in ganz Europa zu Finanzkrisen. 1869 wurde durch Goldspekulationen zweier Unternehmer in den USA eine Finanzkrise ausgelöst, weil der Staat in das Geschehen eingriff. Börsen- und Gründungsschwindel sorgten bereits 1873 (also lange vor dem ersten Weltkrieg) zu einer Gründungskrise und zu einem Börsenkrach in Wien. Die Berliner Börse wurde im Jahr 1927 ebenfalls durch eine Krise erschüttert.

 

Bedeutsame Finanzkrisen gab es bereits 1866, 1929 und 1987:

1866 (Schwarzer Freitag)

Der Ausfall einer wichtigen Bank in London führte 1866 zu einer wichtigen Veränderung in der Rolle der Zentralbanken bezüglich der Verwaltung von Finanzkrisen. Overend & Gurney war eine Bank, die Geld für Handels- und Geschäftsbanken in London verwaltete, dem damals wichtigsten weltweiten Finanzplatz. Als sie im Mai 1866 Konkurs anmeldete, folgten ihr viele kleinere Banken. Daraufhin wurde die Bank of England als Zentralbank gestärkt, was sich bereits während der Baring-Krise von 1890 bemerkbar machte. Auch schon im Jahre 1745 hatte London einen "schwarzen Freitag" zu verzeichnen.

1929 (Schwarzer Donnerstag)

Die Wall Street Crash von 1929 ("Schwarzer Donnerstag") war ein Ereignis, bei dem von den USA ausgehend die globale Weltwirtschaft ins Trudeln geriet; ein entscheidender Beitrag zur Großen Depression der 1930er Jahre. Nach einem riesigen spekulativen Anstieg in den späten 1920er Jahren, basierend teilweise auf die Zunahme der neuen Branchen wie Rundfunk und Automobilbau, fielen die Aktien am Donnerstag, den 24. Oktober um 13%. Bis 1932 fiel der Markt danach um 90 % ab. Die Auswirkungen auf die reale Wirtschaft waren noch schwerwiegender; die US-Wirtschaft ging um die Hälfte zurück, ein Drittel der Mitarbeiter wurde arbeitslos. In allen westlichen Ländern war die Entwicklung ähnlich; in Deutschland kamen in dieser Zeit die Nazis an die Macht. Erst ab März 1933 kam es zur Umkehr: Der US-Präsident Franklin D. Roosevelt begann mit dem "New Deal" eine neue Wirtschaftspolitik. Der "New Deal" beinhaltete auch umfangreiche Regulierungen der Finanzmärkte und des Bankensystems durch die Schaffung der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC).

1987 (Börsencrash)

US-Börsen erlitten ihren größten Kurzsturz zu Friedenszeiten am 19. Oktober 1987, als der Dow Jones Index um 22% absank und europäische und japanische Märkte folgten. Die Verluste wurden durch den weit verbreiteten Glauben in Gang gesetzt, dass Insiderhandel und Unternehmens-Übernahmen zu viel Geld geliehen hatten, während sich die US-Wirt- schaft in eine Phase der Konjunkturabschwächung begab. Es wurden auch Sorgen über den Wert des US-Dollar laut, der rückläufig auf den internationalen Märkten war. Diese Befürchtungen wuchsen, als Deutschland seine Zinsen anhob. Neu eingeführte EDV-Systeme verschärften die Börsenkrise, da sie unbegrenzt Verkaufsaufträge automatisch ausführten.

 


Der Absturz hatte aber wenig direkte wirtschaftliche Auswirkungen und die Aktienmärkte erholten sich auch bald wieder. Auch die niedrigeren Zinsen haben dazu beigetragen, dass die Krise bald überwunden werden konnte. Der Absturz hatte auch gezeigt, dass die globalen Aktienmärkte nun eng miteinander verknüpft waren und dass Änderungen in der Wirtschaftspolitik in einem Land Märkte auf der ganzen Welt beeinträchtigen können. Gesetze über den Insider-Handel wurden ebenfalls als Krisen-Bekämpfungs-Strategie verschärft.

 


 

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