Die nicht mehr aufzuhaltende Wirtschaftskrise
2009
Globale Weltwirtschaftskrise als unvermeidbare Folge
der Bankenkrise 2008
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Aus der Bankenkrise
in eine globale Wirtschaftskrise?
Die Finanzkrise wurde in der
Öffentlichkeit vor allem durch die Insolvenz
des amerikanischen Investmenthauses Lehman Brothers
und auch durch die Schieflage der deutschen
Hypothekenbank Hypo Real Estate erst richtig
wahrgenommen.
Nachdem die Ursachen und Inhalte
der Finanzkrise hinreichend bekannt und analysiert
worden sind, steht nun die drohende Wirtschaftskrise
im Vordergrund, die sich nach Meinung vieler
Wirtschaftsexperten bereits ab diesem Jahr weltweit
entwickeln soll. Eine interessante Frage an
dieser Stelle ist, wie sich aus den Banken-
und Finanzkrise eine globale Wirtschaftskrise
entwickeln kann?
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Aber was ist eigentlich eine Wirtschaftskrise
genau?
In manchen Jahren ist das Wirtschaftswachstum
groß, in anderen Jahren wächst die
Wirtschaft sehr moderat oder steht auch manchmal
„still“. Von einer Wirtschaftskrise
spricht man dann, wenn die wirtschaftliche Entwicklung
über einen längeren Zeitraum negativ
ist, und zwar in nahezu allen Branchen, was
auch als Rezession
bezeichnet wird.
Aufgrund von Nachfrage- und
Investitionsmangel geht die Produktion von Gütern
und Dienstleistungen zum Teil massiv zurück,
und das auf längere Sicht.
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Die Folge ist vor allem erhöhte
Arbeitslosigkeit, denn wo weniger „zu tun“
ist, da wird auch weniger Personal benötigt.
Deutlich sichtbar wird das momentan zum Beispiel bei
den Automobilkonzernen, die fast alle Kurzarbeit angeordnet
haben, weil deutlich weniger Fahrzeuge produziert
werden müssen. Die Folge von Kurzarbeit und Entlassungen
sind Einkommensverluste der Arbeitnehmer und Verbraucher,
die sich wiederum so auswirken, dass weniger konsumiert
wird, was dann wiederum weniger Produktion zur Folge
hat. Man befindet sich im Rahmen der Wirtschaftskrise
also schnell in einem Teufelskreis und die Wirtschaft
befindet sich wörtlich genommen in einer Krise.
Ursache der Wirtschaftskrise
Als Ursache der drohenden Wirtschaftskrise
wird die Banken- und Finanzkrise angesehen, was auch
begründet werden kann. Eine Hauptauswirkung der
Bankenkrise ist die Tatsache, dass sich die Banken
untereinander nicht mehr vertrauen und sich somit
kein Geld mehr leihen, weil sie Angst haben, das verliehene
Kapital nicht zurück zu erhalten. Das Verleihen
von Geldern unter den Banken ist aber für einen
funktionierenden Finanzkreislauf und somit auch für
den Wirtschaftskreislauf zwingend notwendig. Die Folge
dieses Misstrauens unter den Banken ist, dass diese
nun auch die Wirtschaft, also kleinere und größere
Unternehmen, nicht mehr ausreichend mit Geld in Form
von Krediten versorgen können und wollen.
Keine Kredite = Marode Wirtschaft?
Gerade für Unternehmen sind
Kredite aber notwendig, damit Investitionen getätigt
werden können, damit das Unternehmen wirtschaftlich
wachsen und weiter bestehen kann. Neben dieser indirekten
Ursache, trägt die Finanzkrise auch direkt zur
drohenden Wirtschaftskrise bei. Durch die vielen vergebenen
„faulen“ Kredite können nicht wenige
Bürger, besonders natürlich in den USA,
wo die Krise ihren Ursprung hatte, ihre Schulden nicht
mehr bezahlen und haben daher erst Recht kein Kapital
zur Verfügung, um zu konsumieren. Aus diesem
Grunde „beginnt“ die drohende Wirtschaftskrise
auch mit den herben Umsatzrückgängen in
der Automobilindustrie, weil man den Kauf eines neuen
Autos relativ einfach „verschieben“ kann,
weil kein Kapital vorhanden ist. Da an der Automobilindustrie
viele weitere Branchen (Zulieferer etc.) „hängen“,
wird diese oftmals auch als „Motor“ der
Wirtschaftskrise bezeichnet.
Möchte man die globale Wirtschaftskrise also
von der Finanzkrise herleiten, kann man vereinfacht
die kausale Kette bilden:
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Immobilienkrise
(faule Kredite) und Finanzkrise – Konsumverzicht
– Automobilkrise – Wirtschaftskrise |
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