Finanz-Blog

Ein kleines Zubrot

Es gibt eine Menge Möglichkeiten sein Taschengeld aufzubessern, als Hausfrau oder Hausmann etwas zum Familieneinkommen hinzuzusteuern oder sich auch neben seinem Hauptjob noch einen Zweitjob anzunehmen. Oftmals sind diese Art der Stellen auch viel einfacher zu finden als Vollzeitbeschäftigungen, denn Arbeitgeber tun sich hierbei leichter. Der Gründe liegen zum einen in der niedrigeren finanziellen Belastung des Arbeitgebers, zum anderem aber auch in einem weitaus niedrigeren Kündigungsschutz den eine Nebenjobstelle genießt. Somit kann der Chef seine Mitarbeiter in der Regel auch sehr schnell wieder loswerden, wenn er in einen Engpass gerät, ihre Leistungen nicht mehr benötigt oder ganz einfach unzufrieden mit seinen Leuten ist. Bei Vollbeschäftigungen ist dies so oft nicht der Fall.

Zwar ist dass eigentlich ein Negativer Aspekt an Nebenjobs an der Tankstelle oder einer Aufgabe wie Prospekte Verteilen, doch bekommt man sie gerade deshalb auch sehr einfach. Ein Vorteil besteht auch in der meist niedrigen Versteuerung der Minijobs. Bleibt man etwa unter 400 Euro monatlich mit seinem Nebeneinkommen, kann man die Minijob-Regelungen in Anspruch nehmen, bei denen der Arbeitnehmer keine Lohnnebenkosten zu tragen hat. Lediglich der Arbeitgeber zahlt sehr geringe Beiträge für Sozialversicherung und Co. Ein Vorteil durch den aufs Ganze gerechnet sowohl Chef als auch Mitarbeiter profitieren können.

Solche Gründe sind es, die dazu führen dass immer mehr Jugendliche Prospekte Verteilen, Hausfrauen oder Hausmänner die morgens nicht viel zu tun haben weil die Kinder in der Schule sind putzen gehen oder einfach jemand abends nach der Arbeit noch an der Tankstelle jobbt, weil er sich ein kleines Zubrot verdienen möchte. So mancher der über seinen niedrigen Lohn klagt, hat also auch noch andere Möglichkeiten als einfach nur auf eine Gehaltserhöhung zu hoffen. Man muss sich nur umhören oder entsprechende Jobsuchmaschinen im Internet aufsuchen und man wird mit Angeboten zu den unterschiedlichsten Nebenjob (zumindest in manchen Regionen) geradezu erschlagen.

Dieser Beitrag wurde am Samstag, 29. August 2009 um 19:38 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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