Finanz-Blog

Schweinegrippe, die Ersatzdroge zur Finanzkrise?

Donnerstag, 30. April 2009 von Andreas

Was hat doch die arme Menschheit die letzten drei Jahrzehnte nicht alles an Strafen über sich ergehen lassen müssen?! :o /

HIV / Tschernobyl / Ebola / Rinderwahn / Vogelgrippe / 2 x Möchtegern-Weltuntergang (2000 und 2006)…
Schwein gehabt - Die Finanzkrise gerät in den Medien ins Hintertreffen...
*puuuuuhst* war das aber anstrengend, und ich lebe immer noch…

Zwischen Finanzkrise und Weltuntergang muss ja noch was kommen, und da die beiden anderen Themen von den Medien bereits restlos ausgelutscht worden sind, und die Leute es nicht mehr hören können, hat sich der liebe Gott mit der Schweinegrippe etwas ganz besonderes ausgedacht, damit es uns kurz vor der Apokalypse und der Landung der Aliens nicht auch noch langweilig wird.

Während Virologen entwarnen und der “Neuen Grippe” die selben Symptome und Eigenschaften zusprechen, wie der konventionellen Influenza, geistert seit Tagen eine wahre Panik-Schockwelle durch Politik und Medien und das diesmal nicht nur in Paranoia-USA und Panik-Teutonia, sondern sogar weltweit. Die zweithöchste Pandemie-Sicherheitsstufe 5 wurde heute von der WHO ausgerufen! Ich könnte wetten, dass in den nächsten drei Tagen mindestens 100 x mehr Menschen in Deutschland an der normalen Grippe sterben, als durch die Schweinegrippe infiziert werden (von Todesfällen ganz zu schweigen). Und für diese konventionelle Variante gibt es ja einen Impfstoff. Wieso aber rät man nicht den Menschen, sich gegen die normale Grippevariante impfen zu lassen, wo doch 5000 Menschen pro Jahr (alleine in Deutschland) an der Influenza sterben? Wieso kommt da nix in der Glotze? Klingt “Grippe” etwa zu harmlos und da wir uns alle als Schweine fühlen sollen, nachdem unsere Finanzmanager so versagt haben, heisst es nun “Schweinegrippe” und wir dürfen nicht mehr aus dem Haus?

Handelt es sich hierbei um eine Mega-Ente, die von Politikern auf der ganzen Welt abgesprochen wurde, um gewaltsame Ausschreitungen und Demonstrationen zu vermeiden, weil sich jetzt keiner mehr unter die Leute traut und beim kleinsten Schnupfen den Krankenwagen kommen lässt? Klar, wenn ein ganzes Volk sich krank und bedroht fühlt, und das von einem kleinen unsichtbaren Virus, dann geht sicher keiner auf die Straße zum Randalieren und zündet Autos an. Aber dann die gute alte Gesine Schwan rund machen, wenn sie das sagt, womit jeder vernünftig denkende Deutsche (der nicht in einer lobby-orientierten Seifenblasenwelt lebt) rechnen muss?

Wenn das tatsächlich eine Ente sein sollte, was kommt dann als nächstes? “Leute bleibt bitte zuhause, die Außerirdischen sind auf dem Mond gelandet und haben eine fette Kanone installiert, die auf Wanne-Eickel und alle Nachbarorte in 20.000 km Umkreis zielt?”

Naja, bin mal gespannt, was aus der Schweinerei wird, und wer in einem halben Jahr noch ein Wort darüber verliert.

Mein erster Tipp: Einfach regelmäßig die Pfoten waschen und sich von niemanden in die Suppe spucken lassen, dann bekommt Ihr weder eine Erkältungsinfektion noch eine Grippe (weder vom “Schwein” noch von der “Ente”)…

Mein zweiter Tipp: Morgen ist 1. Mai. Geht kräftig einen trinken, dann habt Ihr wenigstens einen Grund , euch am nächsten Tag mies zu fühlen (und das völlig ohne Zutun von Presse und TV).

Der Devisenmarkt Forex boomt trotz Finanzkrise

Sonntag, 26. April 2009 von Andreas

Auf dem Devisenmarkt findet trotz Finanzkrise täglich der Handel mit Devisen statt, der global betrachtet der größte Finanzmarkt ist. Jeden Tag werden am Devisenmarkt Umsätze von drei Billionen Dollar und mehr getätigt. Die Ware auf dem Devisenmarkt ist das Geld in verschiedenen Währungen, das einen bestimmten Preis hat, der durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Je mehr Trader an einer bestimmten Währung Interesse zeigen, desto höher deren Preis und umgekehrt. Wer am Devisenmarkt handelt ist bestrebt, Devisen günstig zu erwerben, um sie dann teurer zu verkaufen. Der Wert einer Währung wird dabei im Wert zu einer anderen Währung dargestellt. Das heißt, eine Währung wird genutzt, um eine andere Währung damit zu kaufen. Dazu werden Währungspaare gebildet, wie beispielsweise EUR/USD oder USD/YEN.

Die Besonderheit am Devisenmarkt ist, dass dieser Währungshandel erfolgt, ohne dass es dafür einen physischen Ort gibt. Der Devisenmarkt hat keinen festen Handelsplatz und ist an keine Zeiten gebunden. Devisen können aufgrund der verschiedenen Zeitzonen an 24 Stunden täglich von überall auf der Welt über das Internet gehandelt werden.

Auf dem Devisenmarkt, der auch als Forex Markt (Foreign Exchange Market) bekannt ist, agieren neben den Zentralbanken, den Großbanken und Außenhändlern auch immer mehr private Investoren, die sich mithilfe der Forex Broker am Geschehen beteiligen und von den Differenzen, die sich zwischen den Kursen der einzelnen Währungen ergeben profitieren wollen. So wird das Wertverhältnis zwischen Euro und US-Dollar in Form von EURUSD ausgedrückt. Lautet dieser Kurs zum Beispiel 1.3704, dann heißt dies, dass ein Euro zu einem Preis von 1,3704 US-Dollar gekauft werden kann. Der erstgenannte Wert ist dabei der Base Currency und der letztgenannte der Counter Currency. Das Währungspaar EURUSD stellt dabei das am Devisenmarkt am häufigsten gehandelte Paar dar.

Der Devisenmarkt ist für viele Trader deswegen so interessant, weil er vom Gesetzgeber nicht so stark reguliert ist. Durch kleine Kursdifferenzen zwischen den Währungspaaren lassen sich, mit einem relativ geringen Kapitaleinsatz gute Gewinne realisieren.

Vielen Dank an Jens Klüsener für diesen Gastbeitrag.

In Krisen auf Termingeld & Co. setzen

Mittwoch, 22. April 2009 von Rebecca

Die Börsenzeiten könnten turbulenter kaum sein. Crashs, Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft und plötzlich als “faul” enttarnte Wertpapiere lassen die Kurse der Unternehmen munter schwanken. So sind selbst eingefleischte Broker in der Finanzkrise 2008/2009 zu der Einsicht gekommen, dass Geld welches in Aktien angelegt ist zwar theoretisch hohe Gewinne abwerfen kann, aber keinesfalls als sicher gelten kann. Schließlich hatte und hat man es noch am heutigen Tage mit Horrormeldungen aus dem Bereich der Finanzwelt zu tun, die man sich zuvor nicht einmal hätte erträumen können. Zwar scheint es zurzeit so, als würden die Märkte sich langsam wieder erholen, doch haben uns die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit vor Augen geführt dass Börsenkurse nur schwerlich berechenbar sind.

Somit schichten Privatanleger fleißig um. Tagesgeld und Festgeld wie etwa das DKB Termingeld (also die sicheren Sparformen) stehen nun ganz oben auf dem Programm. Daher gestalten Banken derzeit ihre Privatkundenangebote zu Gunsten solcher Konten um und lassen sich attraktive Sonderprogramme einfallen, mit denen sie auf Kundenjagd gehen. Und hierbei geht es nicht gerade um Kleckerbeträge, denn schließlich zählen die Deutschen nach wie vor der Finanzkrise noch mit zu den Weltmeistern im Sparen. Ein Grund mehr für die Banken in diesem Bereich verstärkt etwas für ihren ohnehin angekratzten Ruf zu tun.

Vorteile, wie man sie zum Beispiel beim DKB Termingeld genießt, bestehen vor allem darin dass man hier ganz genau weiß zu welchem Zeitpunkt man mit welchem Endbetrag zu rechnen hat. Die Laufzeit kann hier frei aus bestimmten Parametern gewählt werden und die Verzinsung liegt bei einer guten Termingeld-Bank derzeit für die meisten Laufzeiten deutlich über drei Prozent. Darüber hinaus gehen auch wieder mehr und mehr Bankkunden dazu über große Beträge auf einem Tagesgeldkonto zu parken, statt damit nahezu blind an der Börse zu spekulieren. Aktuelle Trends zeigen daher ganz klar dass die sicheren Sparformen und Banken die der Einlagensicherung unterliegen derzeit mit zu den großen Favoriten der Bankenlandschaft zählen!

 

© Andreas – Powered by WordPress – Design: Vlad (aka Perun)